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Die Materaner Hügellandschaft

Montescaglioso (MT):
Blick über das Bradano-Tal

 
 

Wenn man die bezaubernden antiken Ortsteile von Matera hinter sich gelassen hat, taucht man ein in das faszinierende Hinterland mit seinen kontrastreichen und überraschenden Eigenheiten.
Der weite, weiche sich im Unendlichen verlierende Horizont. Die herrliche Hügellandschaft mit den Spuren der geduldigen Arbeit seiner Bewohner. Ab und zu sieht man ganz oben auf einem Hügel einen großen Baum, ein kleines Bauernhaus oder einen befestigten Bauernhof. Man erkennt die kleinen bewohnten Dörfer, die so reich an Geschichte sind. Kleine noch bewohnte alte Orte - sie trotzen hinter ihren Verschanzungen den schon lange ausbleibenden Angreifern. Wer weiß schon wie viele Hände diese Felder bearbeitet haben, und wer weiß wie viele Geschichten der Boden hier erzählen kann? Die Täler der Flüsse Bradano und Basento sind sehr fruchtbar. Im Südosten durch den warmen Wind des Meeres geschützt und im Nordosten durch die felsigen Bergspitzen und die üppigen Bergwälder. Weiter im Süden jedoch ist die lukanische Landschaft rauer, herber und fast wie auf dem Mond. Es ist einfach aufregend und spannend wenn man von der fruchtbaren und blühenden Landschaft um Stigliano und Accetura herauskommt und dann eintaucht in die spektakuläre Atmosphäre der Dürre und Stille der Calanchi, den Lukanischen Dolomiten. Die Erosion hinterließ die Berge kahl und abgefressen. Die Bewohner haben sich auf die Hügel zurückgezogen und dort ihre Dörfer gebaut, oder aber die Häuser sind an den Bergrändern erbaut und schauen hinab in die tiefen Schluchten. In den Dörfern scharren sich die von Sonne und Wind ausgebleichten Häuser alle um eine Burgruine. Es scheint fast so, als ob die weit entfernten Mauern unter der Dürre und der Trockenheit der sie umgebenden Landschaft leiden.

Die befestigten Bauernhöfe

 
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